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Geschichte der Schönburg

Die Schönburg über Oberwesel am Rhein

Die Schönburg ist eine der ältesten Burgen am Mittelrhein. Es ist nicht geklärt, wer die Burg ursprünglich erbauen ließ. War es das Reich, das sein ausgedehntes Kronland in Oberwesel schützen musste? Oder waren es die Erzbischöfe von Magdeburg, die ihren Fernbesitz am Rhein sichern wollten, denn 966 hatte Kaiser Otto der Große Oberwesel dem Erzstift Magdeburg geschenkt.

Zweihundert Jahre später, 1166, konnte Kaiser Barbarossa Burg und Stadt für das Reich zurückgewinnen. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte die Schönburg den Kurfürsten von Trier. Zunächst stand auf dem hohen Felssporn über der Stadt nur eine kleine Burg. Die steilen Felsen der Elfenley machten sie von drei Seiten unangreifbar. Die gefährdete Südseite schützte ein tiefer Graben und der Torturm. Um 1237 musste die Burg erweitert werden, denn inzwischen wohnten dort sieben oder acht Ritterfamilien mit ihrem Gesinde. Den alten Burggraben schüttete man zu und erweiterte die Burganlage nach Süden. Dort baute man auf einem Felsplateau vor der Burg zwei Rundtürme, einen neuen Palas, Kemenaten und eine Burgkapelle. Die Neuanlage sicherte ein tiefer Halsgraben und eine hohe Schildmauer.Der Zugang zur Burg führte von der Stadt über die steilen Felsen der Elfenley hinauf zur Burg.

Im Pfälzer Erbfolgekrieg zerstörten 1689 französische Truppen die Schönburg vollkommen. Der Wiederaufbau begann 1885 duch einen New Yorker Immobilienmakler, Major Oakley Rhinelander. 1950 kaufte die Stadt Oberwesel dem Sohn Rhinelanders die Burg ab.

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